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Festivitäten

Tollwood in München – Institution aus Kultur und Bio-Bewusstsein

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Das Tollwood Festival in München hat weiter über die Grenzen der bayerischen Landeshauptstadt hinaus in aller Welt einen guten Ruf. Seit mehr als 20 Jahren geben sich hier bayerische, deutsche und internationale Künstler die Klinke in die Hand. Millionen von Feiernden pilgern zweimal im Jahr an die Isar: Tollwood München ist Kult.

Ein bisschen Woodstock steckt drin

Ein bisschen Woodstock steckt schon drin in dem, was die Münchner zwei Mal im Jahr kulturell-alternativ auf die Beine stellen – und das nicht nur im Namen. Es ist die Idee, in der Gesellschaft ein Umdenken bewegen zu wollen, was beide Festivals eint. Daher ist es kein Wunder, wenn alle Jahre wieder auch Künstler, die in den 1960-ern zum Dunstkreis der Protestbewegung gehörten, sich bis heute auf den Showbühnen in München blicken lassen. Woodstock New York ist Legende – Tollwood München ist lebendiger denn je.

Anfänge in der Öko-Bewegung

Angefangen hat alles 1988, in der Hochphase der Öko-Bewegung, als das Tollwood Festival zum ersten Mal in München seine Zelte aufschlug – und zwar gleich an prominenter Adresse im Olympiapark. Die Idee, die bis heute Gültigkeit hat: Bioprodukte zu präsentieren und für Nachhaltigkeit zu werben, gleichzeitig ein Festival aus Musik, Kunst und Kultur aller möglichen Spielarten und Formen auf die Beine zu stellen. Das Konzept kam an und lockte die Besucher scharenweise in den Olympiapark.

Zweimal jährlich bio-betonte Kultur

Seit 1991 hat Tollwood München einen Ableger im Winterhalbjahr: In der Adventszeit findet es mit ähnlich großem Erfolg als grüne und bio-betonte Alternative zum klassischen Weihnachtsmarkt auf der bekannten Theresienwiese statt. Und zwar in beiden Fällen nicht nur für ein paar Tage, sondern gleich über Wochen. Das Sommerfestival findet jedes Jahr über 25 Tage im Juni statt, das Gegenstück im Winter im Dezember bis in die Weihnachtszeit mit Ausläufern bis ins jeweils neue Jahr. Tollwood München ist in der Isarmetropole eine feste alternative Institution geworden.

Fotoquelle:©panthermedia.net Peter Ammel